| Demenz |
|
|
|
|
Der Begriff Demenz beinhaltet eine Kombinationen von Defiziten in kognitiven (Wahrnehmung, Erkennen, Denken), emotionalen und sozialen Fähigkeiten, die zu einer Beeinträchtigung von sozialen und beruflichen Funktionen führen. Als Leitsymptom gilt die Gedächtnisstörung. Am Anfang der Erkrankung stehen Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und der Merkfähigkeit, in ihrem weiteren Verlauf verschwinden auch bereits eingeprägte Inhalte des Langzeitgedächtnisses, so dass die Betroffenen zunehmend die während ihres Lebens erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten verlieren. ![]() Im Durchschnitt sind ca. 65 % unserer Heimbewohner dementiell erkrankt. Dabei ist eine steigende Anzahl in den letzten Jahren zu beobachten. • GruppenangeboteDurch das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz (PflegeWG) haben wir jetzt die Möglichkeit eigens für unsere demenzkranken Heimbewohner erweiterte Therapieangebote anzubieten. Wir haben dafür spezielle Betreuungs- und Aktivierungsangebote geschaffen, die sich an den Erwartungen, Wünschen, Fähigkeiten und Befindlichkeiten der betroffenen Heimbewohner unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Biographie orientieren. Dies sind u.a.: • Musizieren • Malen & Basteln • Brett- und Kartenspiele • Ausflüge • Besuch geeigneter kultureller Veranstaltungen • Gesprächsrunden • Teilnahme an religiösen Veranstaltungen außerhalb der Einrichtung • Haustiere füttern und pflegen • Leichte Gartenarbeiten, z.B. Anlegen eines Therapiegartens/Kräutergartens • Biografieorientiertes Arbeiten, z.B. gemeinsame Gestaltung mileugerechter Sitzgruppen • Einzelangebote • Biografieorientiertes Arbeiten, z.B. das Anlegen von Erinnerungsalben • Spaziergänge • Gespräche • Lese- und Vorlese-Angebote • Begleitung außerhalb der Einrichtung ![]() Die Betreuungsangebote sollen vorwiegend in Gruppentherapien stattfinden, Einzelangebote sollen nach individuellem Bedarf ergänzend angeboten werden. Die Angebote selbst sind im Einzelnen auf 45 Minuten begrenzt, um den Bedürfnissen der dementiell erkrankten Bewohner gerecht zu werden und um eine Überforderung zu vermeiden. Die entsprechenden Maßnahmen werden im Rahmen von Gruppenaktivitäten angeboten, um einer drohenden oder bereits eingetretenen sozialen Isolation zu begegnen. Sofern es nach der persönlichen Situation, z.B. bei Bettlägerigkeit, und der konkreten sozial-emotionalen Bedürfnislage der Heimbewohner erforderlich ist, wird auch eine Einzelbetreuung angeboten.
|

Leistungen 



